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Botswana

Diese Reise führt uns durch ein Land voller Abenteuer, mit dem Ziel: „Die Großen 5“ Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard zu finden.

Gaborone

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Ursprünglich war Gaborone ein 1000 Seelendorf und eine Bahnstation an der Grenze zu Südafrika. 1966 wurde dieses Dorf im Südosten des Landes zum Regierungssitz erkoren. Nur ein Jahr später, entdeckte man Diamanten und Gaborone entwickelte sich zu einer der am schnellsten wachsenden Hauptstadt der Welt. Wo die Planer einst mit 20000 rechneten, leben heute mehr als zehnmal so viele Einwohner. Mehrere Milliarden Dollar hat Botswana bislang mit seinen Diamanten erwirtschaftet und leistet sich davon einen in Afrika beispiellosen Wohlfahrtsstaat: Wasserleitungen für fast alle Häuser, kostenloser Schulbesuch, Zuschüsse für Mieten, Krankenversicherungen und zahlreiche Förderprogramme für seine Staatsbürger.

Mabuasehube Nationalpark

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Der Mabuasehube Nationalpark ist Teil des Transfrontier Parks, der sich über die Länder Namibia, Südafrika und Botswana erstreckt. Dadurch wird es den Tieren wieder möglich frei umher zu ziehen. Der Park machte Juni 2010 Schlagzeilen in sämtlichen Zeitungen Botswanas. Nach dem Motto: „Wir heißen alle Besucher willkommen“  suchte ein Leopard das Büro des Parkeingangs auf. Die Ranger staunten nicht schlecht, als sie am Morgen ihren Dienst antraten und dem Leoparden gegenüberstanden.

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Nach stärkeren Regenfällen halten die Pfannen oft wochenlang Wasser und ziehen große Tierherden an. Durch Bohrlöcher entstanden zusätzlich künstliche Wasserstellen, sodass einige Tiere das ganze Jahr über im Park verbleiben.

Umherfahren schien uns nicht das geeignete Mittel. Wir steuerten also ein Wasserloch an und warteten. Eine seltene Ruhe herrschte. Kaum ein Tier ließ sich blicken. Zwei Springböcke, ein Schakal und ein seltsamer Vogel, mit roten Füßen, buntem Gefieder und schwarzrotgelbem Schnabel, dessen Verhalten ihm seinen Namen einbrachte: Gaukler.

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Plötzlich nähert sich ein Tier zielstrebig dem Wasserloch. Die braune Hyäne, normalerweise nachtaktiv und sehr scheu. Trotzdem scheint das nervös wirkende Tier unsere Anwesenheit nicht zu stören. Der Durst ist stärker als die Angst. Schätzungsweise gibt es nur noch rund 5-8000 Exemplare im südlichen Afrika.

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Tuli Block

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Im "Tuli - Block" haben sich mehrere Farmen zum größten privaten Wildschutzgebiet im südlichen Afrika zusammengeschlossen. Der Fluss Limpopo ist die Lebensader und trennt die beiden Länder Botswana und Südafrika. In diesem Naturschutzgebiet gibt es angeblich die größte Leopardendichte Botswanas. Jedoch machten wir die schmerzliche Erfahrung, dass Selbstfahrer in diesem Reservat nicht erwünscht sind. Es besteht zwar die Möglichkeit, das Reservat auf der Hauptpiste „Baines Drift“ im Transit zu durchfahren. Das wird aber nur geduldet, mehr nicht. An der Pont Drift besteht eine der wenigen Möglichkeiten den Limpopo zu überqueren. Allerdings nur, wenn der niedrige Wasserstand des Flusses es zulässt. Eine Alternative bietet die Seilbahn für Fußgänger und Fahrradfahrer.

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Wir übernachten im Molema Bush Camp. Von dort starten wir zu unseren Pirschfahrten auf der Baines Drift und sehen unter anderem eine Kobra. Ein seltener Anblick, wenn man bedenkt, dass es Winter ist und eigentlich für Schlangen zu kalt. Die Tiere im Tuli Block sind äußerst scheu und ergreifen sehr schnell  die Flucht. Wir führen das Fluchtverhalten der Tiere auf die Jagd zurück, die nach wie vor in Teilen dieses Wildreservates ausgeübt wird. Daher bleibt uns der Tuli Block eher in schlechter Erinnerung. Äußerst scheue Tiere, teure Unterkünfte und Selbstfahrer nicht willkommen.

Khama Rhino Sanctuary

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Das Khama Rhino Sanctuary wurde speziell zum Schutz der Nashörner eingerichtet. In diesem Schutzgebiet gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Tiere zu sehen, aber die Stars sind und bleiben eindeutig die Nashörner. Wir übernachten nochmals im Camp. Kurz vor dem Morgengrauen wackelt unser Zelt gehörig. Als ich hinausleuchte, kratzt sich gerade ein Nashorn an unserer Leiter. Puuh, damit haben wir nicht gerechnet. Das Nashorn verlässt schließlich unseren Kratzbaum. Die Leiter, das Auto und wir haben den Besuch unbeschadet überstanden. Wir brechen so bald als möglich unser Zelt ab, fahren auf das offene Gelände und hoffen, dass keinem Nashorn einfällt unsere Leiter nochmals zu verwenden.

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Aber beinahe schaffte es in unseren Augen ein Tier, die Nashörner zu übertreffen. Der Leopard. Dieser Moment währte im wahrsten Sinne des Wortes nur einen kurzen Augenblick und die Überraschung war so groß, dass die Aufnahmen leider miserabel geworden sind.

Zentral Kalahari Wildreservat

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Am nördlichen Eingang des Zentral Kalahari N.P. erkundigen wir uns bei der Wildhüterin, welche Tiere im Park beheimatet sind. Wir staunen nicht schlecht angesichts der Artenvielfalt. Immerhin handelt es sich bei der Kalahari um ein Wüstengebiet. Nach diesen ausführlichen Informationen versuchen wir unser Glück.

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Auf dem Weg zu unserem Camp gibt es allerdings noch ein paar Hindernisse zu beseitigen. Diese Dornen verursachen nicht nur Kratzer im Lack, sondern können auch die Reifen durchstechen. Nach dem Ausholzen freue ich mich schon auf die Dusche im Camp. Aber dieses Patent reicht gerade mal für eine Katzenwäsche.

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Marianne richtet einstweilen eine Jause. Sie dreht sich einmal kurz um und schon klaut der gelbe Hornrabe ein Stück Käse. Doch die Strafe folgt auf den Fuß. Der Schnabel klebt ihm zusammen und er hat alle Mühe ihn wieder sauber zu bekommen.

Die in der Nähe befindliche Deception Pan bringt nichts Außergewöhnliches. Deshalb fahren wir zur 20 km nördlich gelegenen Leopard Pan und übersehen doch glatt eine Puffotter. Wir sind wahrscheinlich sehr knapp an ihr vorbeigefahren. Jedenfalls war sie ziemlich erbost und zeigte dies auch. Zu allem Überdruss legt sie sich auch noch genau vor den Hinterreifen.

Wenige Kilometer weiter begegnen wir einem Leoparden. Wow bereits unser zweiter Leopard innerhalb von drei Tagen. Das nennt man Glück.

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Zum Abschluss unserer Pirsch fahren wir noch zu einer Baumgruppe. Außer Oryxantilopen befinden sich dort keine Tiere. Aber es gibt noch eine zweite Baumgruppe. Wir umrunden diese und auf der Hinterseite liegt er. Der Kalahari Löwe.

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Kurz vor dem Eingangstor passiert das Unglaubliche. Wildhunde. 10 bis 12 Stück. Das ist äußerst selten und noch dazu, ein so großes Rudel. Selbst in Botswana sind sie ein seltener Anblick geworden. Neugierig und doch etwas argwöhnisch beobachten sie uns. Ganz geheuer kommen wir den Wildhunden nicht vor. Letztendlich entscheidet der Leithund im Dickicht unter zu tauchen und alle Rudelmitglieder folgen ihm.

Makgadikgadi Park

Der Makgadikgadi Park ist unser nächstes Ziel. Eine kleine Fähre bringt uns ans andere Ufer des Boteti, weil der Fluss dieses Jahr unerwartet viel Wasser führt. Beim Hinauffahren (ein bisschen Schwung ist nötig – aber nicht zu viel) fährt man so weit wie möglich nach vorne, damit die Fähre leichter vom Ufer wegkommt. Sobald dies geschafft ist, fährt man mit dem Auto in die Mitte der Fähre, zwecks der besseren Gewichtsverteilung. Bevor man am anderen Ufer ankommt, stellt man das Fahrzeug nach hinten, um möglichst nahe ans Ufer zu kommen. Ist das Ufer erreicht, fährt man wieder runter und der nächste kann rauf fahren. So bringt die Fähre den ganzen Tag Auto für Auto von einem Flussufer zum anderen.

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Der Park beheimatet mehr als 20000 Zebras. Alle kommen sie an den Boteti Fluss, der die Lebensader für die sie bedeutet. Ich filme gerade die Flusspferde, als mir meine Frau zuruft: „Werner schnell - ein Löwe kommt“. Er marschierte in unsere Richtung direkt zum Flussufer, um seinen Durst zu stillen. Auch die Elefanten suchen immer wieder den Boteti auf. Nicht nur zum Trinken, sondern auch um ein Bad zu genießen.   

Nxai Pan

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Wir suchen den Nxai Pan auf, der im nördlichen Teil des Makgadikgadi Parks liegt. Wir erfahren, dass von den 9 Wasserlöchern im Park, nur eines über ausreichend Wasser verfügt. Das 1. Wasserloch ist fast ausgetrocknet. Für ein Schlammbad des Elefanten reicht es gerade noch.

Wir fahren zuerst zu unserem Übernachtungsplatz. Was wir hier sehen, erstaunt selbst uns.  Ein elektrischer Zaun und Betonsockel mit hervorstehenden Eisenstangen soll die Duschen und Toiletten vor Elefanten schützen.
Der Campingplatz hingegen mit seinen Stellplätzen ist frei zugänglich und ungesichert.

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Wir fahren sehr früh zum Wasserloch. Mit den ersten Sonnenstrahlen treffen auch die ersten Tiere ein. Nach und nach kommen sie, warten ab, gehen zum Wasserloch, trinken und entfernen sich wieder. Ein friedliches Miteinander. Nur wenn die Elefanten am Wasser sind, werden keine anderen Tiere geduldet. Dann heißt es für alle warten. Wer dem Wasserloch zu nahe kommt, wird sogar verjagt.

Baines Baobabs

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Der Nxai Pan-Nationalpark hat viele Gesichter. Eines davon sind die Graslandschaften mit ihren Salzseen und den Baobabs, auch Affenbrotbäume genannt. Vor langer Zeit ließen sich einige Männer im Schatten dieser Baumgruppe nieder, unter ihnen der britische Maler und Forschungsreisende Thomas Baines. Er malte die Baumgruppe und sein Gemälde machte diese Bäume zu den wohl berühmtesten Baobabs Botswanas. Das ahnte damals niemand, auch nicht Baines. Doch bis heute tragen sie seinen Namen: Baines' Baobabs.

Reifendruck

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Der Reifendruck muss erhöht werden, bevor wir auf die Asphaltstraße kommen. Der Kompressor hat sich mittlerweile zu einem der wichtigsten Ausrüstungs-gegenstände unserer Reise entwickelt. Immer wieder muss die Luft abgelassen und letztendlich aufgepumpt werden.

Am darauf folgenden Tag erwartet uns bereits das nächste Hindernis. Durch die starken Regenfälle der letzten Regenzeit ist die Strasse bei Zoroga immer noch überschwemmt und unpassierbar. Die Fahrzeuge werden angeblich auf LKW `s verladen und auf der anderen Seite wieder abgesetzt. Wir sehen uns die betroffene Stelle an und sind über das Ausmaß überrascht. Die Lkw `s sind verschwunden. Diese Passage schaffen wir auch mit unserem Fahrzeug nicht. Das ist aussichtslos. Deshalb kehren wir um und benutzen die mittlerweile eingerichtete Umfahrungspiste, auf der immer noch eifrig gearbeitet wird.

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Elefant Sands

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Vorbei an Nata führt uns die Fahrt zur Lodge Elefants Sands. Die Attraktion dieser Unterkunft ist das Wasserloch.

Bereits in aller Früh finden sich die ersten Elefanten ein. Nur durch eine Mauerbrüstung getrennt, können die Dickhäuter aus nächster Nähe beobachtet werden.

Kasane und Chobe Nationalpark

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Egal ob man die Victoria Fälle in Zimbabwe, den Caprivistreifen in Namibia oder den Chobe Nationalpark in Botswana besuchen will. Alles beginnt und endet in Kasane. Die Stadt ist die Drehscheibe für den Tourismus dieser Gegend und ein Paradies für jeden Tier- und Naturliebhaber.

Bisher haben wir 4 der Großen 5 vor die Linse bekommen: den Elefanten, den Löwen, den Leoparden und das Nashorn. Also fehlt nur noch der Büffel.
Der Chobe Fluss mit dem gleichnamigen Nationalpark wird von weiten, wildreichen Überflutungsebenen geprägt. Aber nicht nur die Tiere kommen, sondern auch die Touristen und damit zählt dieser Bereich zu der meist besuchten Region des Parks in Botswana. Wasser und Nahrung ist das ganze Jahr über ausreichend vorhanden. Die Artenvielfalt und der Tierreichtum scheinen unerschöpflich zu sein. So stellt man sich Afrika vor. Natürlich sehen wir auch unseren Büffel und damit komplettieren wir unsere "Großen 5".

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Linyanti und Savuti

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Savuti und Linyanti gehören auch zum Chobe Nationalpark. Diese Teile des Parks sind nur über schwer befahrbare Pisten zu erreichen. Linyanti unser erstes Ziel besteht aus einer Sumpfebene im Grenzgebiet zu Namibia. Doch vorher müssen wir noch die tiefsandige Piste bis Linyanti bewältigen. Wir benötigen für die 80 km rund 6 Stunden. Gerade rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang erreichen wir das Camp.

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Am nächsten Tag wollen wir eine Pirschfahrt unternehmen. Als meine Frau hört, dass die andere Piste nach Savuti noch tiefsandiger ist als diese, ist die Pirschfahrt erledigt. Wir fahren also die gleiche Strecke zurück. Bis zur Abzweigung nach Savuti sind es nur 33 km. Auf der Hinfahrt ist eh alles gut gegangen, also warum sollte ausgerechnet bei der Retourfahrt etwas passieren. Prompt erwische ich eine falsche Spur und bleibe stecken. 2 Stunden brauchen wir, um das Fahrzeug zu befreien.

Savuti

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Savuti ist eine extreme Wildnis: hart, rau und romantisch zugleich. Durch die unterschiedlichen Vegetationsformen weist der Park normalerweise eine enorme Vielfalt an Tieren auf. Jedoch erscheint uns Savuti wie leergefegt. Die Wasserlöcher existieren zwar, aber die Tiere bis auf einige wenige, scheinen um diese Zeit eine andere Gegend zu bevorzugen.

Khwai Fluss

Wir verlassen Savuti über das Südtor des Chobe N.P. und gelangen so zum Khwai Fluss. Dort halten sich zurzeit viele Elefanten und Flusspferde auf. Der Khwai führt dieses Jahr so viel Wasser wie noch nie. Die Folge ist, zahlreiche Pisten sind gesperrt und die Umleitungen enden auch nicht selten in einer Sackgasse. Kurz vor dem Ziel, der Ortschaft Khwai blockiert das Wasser erneut die Weiterfahrt.
Wir kehren um und gelangen über einen Umweg zu dieser Holzbrücke. Unser Auto ist für die Brücke zu breit. Es gibt keine Alternative. Es bleibt nur noch der Weg durchs Wasser. Wir sind durch und erreichen wohlbehalten die Ortschaft. In Khwai bekommen wir allerdings keine Unterkunft, dafür direkt beim Nordtor des Moremi Nationalparks.

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Morgen früh fahren wir nach Xakanaxa. Es ist nicht weit dorthin, nicht einmal 100 km, aber das Wichtigste ist, dass die Strecke ohne Probleme befahrbar ist. Auf die Frage, wie es aussieht bis nach Maun, bekamen wir zur Antwort: Wenn ihr es bis hierher geschafft habt, dann schafft ihr es auch bis in die Stadt. Was auch immer das heißen soll. Scheinbar haben wir das Schlimmste hinter uns. In Xakanaxa grenzt der Bootsanlegesteg unmittelbar an den Campingplatz. Fly fährt mit uns eine Runde durch das Delta.

Moremi Nationalpark und die vier Holzbrücken

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Auf der Strecke nach Maun gilt es vier Holzbrücken zu überqueren. Wir starten in aller Früh, bei Sonnenaufgang. Auf unserem Weg kommen wir nochmals beim alten Flugfeld vorbei und begegnen einem Rudel Wildhunde. Die scheuen Tiere ergreifen sofort die Flucht und verschwinden im Wald.
Nach 10 km Fahrt erreichen wir die erste Brücke: Nr. 4. Sie ist die längste der vier Holzbrücken im Moremi Nationalpark, aber in einem guten Zustand und bereitet uns keine Schwierigkeiten. Eine komplett andere Situation bietet sich bei der nächsten Brücke. Nr. 3 sieht nicht so gut aus und am Ende der Brücke müssen wir noch durchs Wasser. Es scheint nicht ganz so tief zu sein, wie am Khwai Fluss. So genau lässt sich das beim Wasser aber nie abschätzen. Diese Hürde haben wir hinter uns gelassen. Bleiben noch die Brücken Nr. 2 und Nr. 1. Dann haben wir es geschafft.

Maun

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Wohlbehalten kommen wir in Maun an. Ein Rundflug über das Okavangodelta sollte es sein. Der junge Pilot fliegt eine halbe Stunde geradeaus in das Delta, wendet und fliegt dieselbe Strecke zurück. Der Flug entsprach nicht unseren Erwartungen. Enttäuscht verlassen wir den Flughafen und die Stadt Maun.

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Wir wollen uns die Felsmalereien in den Tsodilo Hills ansehen. Doch vorher übernachten wir noch im Swamp River Camp. Dieses liegt direkt am so genannten Flaschenhals des Okavangoflusses.

Defekter Reifen

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Am nächsten Morgen sehen wir die Bescherung. Beim hinteren Reifen ist die Luft ausgegangen. Den defekten Reifen können wir erst in der nächsten Ortschaft reparieren lassen. Mit Verspätung brechen wir zu den Tsodilo Hills auf.

Tsodilo Hills

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Magisch, geheimnisvoll und rätselhaft sollen die aus vier Felshügeln bestehenden Tsodilo Hills sein. Der größte wird als der Mann angesehen. Der zweite kleinere ist seine Frau, der noch kleinere, das gemeinsame Kind. Der vierte ist der kleinste und etwas von den anderen entfernt. Es heißt, dies sei die verstoßene erste Frau des Mannes, der sie wegen einer Jüngeren verlassen habe.
Mit unserem Führer "Katunda Mokate" werden wir den Nashorn Wanderweg am Frauenhügel entlanggehen und verschiedene Felszeichnungen sehen, unter anderem das Nashorn mit einem Jungen, nach dem der Wanderweg benannt wurde. Es existieren über 4000 verschiedene Felszeichnungen. Davon sind rund 350 für Besucher zugänglich.

Botswana und die "Großen 5"

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Ende.

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